Plastisch rekonstruktive Gesichtchirurgie

Die plastisch-rekonstruktive Gesichtschirurgie unter ambulanten sowie stationären Bedingungen stellt einen besonderen Schwerpunkt unserer Praxis dar.

Anwendung finden diese Eingriffe vor allem im Zusammenhang mit der Entfernung von Tumoren der Gesichtshaut und des Halses oder nach ausgedehnten Verletzungen des Gesichtes.

In den meisten Fällen können Tumore der Gesichthaut (z.B. Basaliome, Melanome etc.) unter ambulanten Bedingungen in Lokalanästhesie in unserer Praxis entfernt werden.

Die anschließende plastische Rekonstruktion kann oftmals in der gleichen Weise durchgeführt werden. Alternativ erfolgt sie ambulant oder stationär in Vollnarkose im Marienhospital Aachen.

Für die Tumorchirurgie der Gesichtshaut kommen zwei Verfahrensweisen in Betracht:

  1. Entfernung des Tumors und plastische Sofortrekonstrktion in einer Sitzung.
  2. Entfernung des Tumors in der ersten Sitzung und plastische Rekonstruktion in einer separaten zweiten operativen Sitzung.

Das zweite Verfahren kann angezeigt sein, wenn eine Unsicherheit über die vollständige Entfernung des Tumorgewebes in der ersten Sitzung besteht. Hier erfolgt nach der Entfernung des Tumors eine Wundabdeckung mit einem dichten Verband, bis der histologische Nachweis einer Tumorfreiheit durch eine feingewebliche pathologische Untersuchung (Histologie) gesichert ist. In der zweiten Sitzung erfolgt dann der plastische Verschluß des Gewebedefektes.

Welches Verfahren für Sie das individuell beste ist, werden wir in einem ausführlichen persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen.

Unabhängig von der Vorgehensweise gilt, dass das gewählte operative Verfahren den hohen funktionellen und ästhetischen Ansprüchen genügen muss.